11/27/2005

Kosovo: Die Zeichen stehen auf Krieg

Filed under: — Zogaj Leku @ 2:25 pm

Nachdem die UN, die USA und Europa inklusive Deutscher Politiker, nur unfähige und kriminelle Strukturen in den Kosovo entsandten, sollte man sich nicht wundern. Alles was dort Aufbau Helfer war und ist, sind rein kriminelle Organisationen. Diese als NGO’s, Consult, Verein, Firmen getarnten Mafiösen Systeme auch der Deutschen Politischen Stiftungen und Politiker haben wie immer nur ein Geldwäsche System installiert, was jeder Mafia Organisation zur Ehre gereichen dürfte.

Wenn Politiker wie Joschka Fischer von Humanitären Krieg, Demokratie- und Instrastruktur Aufbau reden, so meinen diese Gestalten den “Aufbau Mafiöser Geld Unterschlagungs System”

KOSOVO Seite 118 Neuer Spiegel: 48/2005

Zeichen auf Krieg

Der als Vermittler erfahrene finnische Ex-Präsident Martti Ahtisaari, 68, hat einen schweren Job übernommen: Seit vergangener Woche pendelt er zwischen Belgrad und Pristina. Ziel seiner Mission ist es, bis 2006 zwischen Serben und Albanern eine friedliche Einigung über den künftigen Status des Kosovo zu erzielen. In der völkerrechtlich zwar noch zu Serbien gehörenden Provinz stehen die Zeichen jedoch längst wieder auf Krieg. Sechs Jahre nachdem Nato-Bomben das serbische Militär aus der albanisch dominierten Region vertrieben haben und die Uno die Verwaltung des Kosovo übernommen hat, droht ein neuer Waffengang zwischen Albanern und Serben: “Sobald die Gespräche über den künftigen Status des Kosovo in eine falsche Richtung laufen, werde ich den Krieg beginnen", droht in Prizren Samidin Xhezairi, der im Kosovo-Krieg auf Seiten der albanischen UÇK unter dem Kampfnamen “Kommandant Hodscha” bekannt wurde. Für die große Mehrheit der Kosovaren ist allein die nationale Unabhängigkeit von Serbien eine akzeptable Lösung. Jeder Politiker, der etwas anderes unterzeichne, sei ein toter Mann, warnt Xhezairi. Er besitze genügend Waffen, auch an Kämpfern mangele es nicht, denn die UÇK sei niemals wirklich aufgelöst worden. Aber auch andere paramilitärische Organisationen drohen mittlerweile mit Geiselnahmen und Mord. Nachts kontrollieren selbsternannte Sheriffs in schwarzen Uniformen Passanten und Fahrzeuge auf der Suche nach angeblichen Staatsfeinden. Geradezu harmlos nehmen sich dagegen die Todesanzeigen aus, die derzeit überall im Land plakatiert werden. Unter einem Uno-Emblem steht auf Albanisch “Gott sei deiner Seele gnädig". Initiator der Kampagne ist der einstige Studentenführer Albin Kurti. Seine Aktionen finden unter Jugendlichen im Kosovo breite Unterstützung. Mit Dauerdemonstrationen wollen Kurtis Anhänger notfalls monatelang gegen die Statusgespräche protestieren. Keine Verhandlungen, sondern Selbstbestimmung lautet ihre Parole. Mit immer neuen - aber gewaltlosen - Aktionen sollen die internationalen Friedenskräfte lächerlich gemacht werden.

Auch auf serbischer Seite wird das Säbelrasseln lauter. In der überwiegend von Serben bewohnten Region nördlich von Mitrovica, deren Grenzen zu Serbien de facto offen sind, sollen bereits in Zivil gekleidete Polizisten und kampfbereite Guerillas postiert sein. Ihr Ziel: notfalls den Nord-Kosovo gewaltsam dem Mutterland zuzuschlagen. Geschürt werden die Emotionen nicht nur durch die Radikale Partei in Belgrad, sondern auch durch die orthodoxe Kirche. Eine “Okkupation” des Kosovo dürfe man nicht widerstandslos hinnehmen, appellierte Patriarch Pavle an seine Landsleute.

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